Die Agenda für Baukultur
März 2026
Stadtluft - die rezyklierte Stadt

Mit:
- Begrüssung: Christa Meier, Vorsteherin Departement Bau und Mobilität
- Impulsreferat: Jonas Lüscher, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, München
- Max Dudler, Gründer Büro Max Dudler mit Hauptsitzen in Berlin und Zürich
- Hermann Kaufmann, Gründer HK Architekten, Bregenzerwald
- Tiana Moser, Ständerätin des Kantons Zürich
- Martin Neukom, Regierungsrat und Baudirektor des Kantons Zürich
- Ad-hoc Intervention: Alexander Stumm, Initiator des Berliner Abrissmoratoriums
Ein Abend zur Frage, ob und wie die «Bauwende» gelingen kann. Heute ist die globale Bauwirtschaft für 40 Prozent des globalen CO2-Ausstosses zuständig. Reicht es da, über Baustoffe, Kreislaufwirtschaft oder Cleantech zu reden? Eine Berliner Initiative fordert beispielsweise ein Abrissmoratorium.
Autor Jonas Lüscher macht sich in seinem Referat Gedanken zur Frage, wie ein nachhaltiger Städtebau aussähe und ob man Häuser wie eine Pfandflasche rezyklieren kann.
Ob Berlin, Wien oder Winterthur – alle Städte beschäftigen sich aktuell mit der grauen Energie, dem Baustoff Holz oder klimaneutralem Zement. Regierungsrat Martin Neukom fordert etwa, dass Zürich im Bereich der Kreislaufwirtschaft eine «Pionierrolle» einnimmt. Trotzdem klagt der Holzbaupionier Hermann Kaufmann, dass der Klimaschutz noch nicht auf der Baustelle angekommen sei. Eine Neuausrichtung der Nachhaltigkeitsdebatte fordert der Architekt Max Dudler: «Wir müssen zuerst über die Stadt reden, dann über Architektur und am Ende über Technik.» Tiana Moser, Ständerätin, sieht eine Lösung in «Lenkungsabgaben».















